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Datenschutzerklärung

Stand: 5. September 2026

Das Wichtigste zuerst

Solange du dich nicht anmeldest und nicht über einen Werbe- oder Partner-Link kommst, setzt diese Seite kein einziges Cookie. Sie enthält keine Zählpixel, keine Schaltflächen sozialer Netzwerke und lädt keine Inhalte von fremden Servern nach — auch die Schriftarten liegen auf unserem eigenen Server und nicht bei Google. Wie viele Menschen die Seite besuchen, zählen wir mit einem eigenen Werkzeug auf unserem eigenen Server, ohne Cookies und ohne Personenbezug — wie das geht, steht im Abschnitt „Besucher-Zählung ohne Cookies". Ein Einwilligungsbanner siehst du nur in den zwei Fällen, in denen wirklich etwas einzuwilligen wäre: wenn du über den Link eines Partners kommst oder über eine von uns geschaltete Anzeige. Was es damit auf sich hat, steht im Abschnitt „Werbe-Anzeigen, Partner-Links und Cookies".

Alles läuft auf einem Server, den wir selbst betreiben — die Webseite, die Datenbank und seit dem 27. August 2026 auch der Mailserver. Wir setzen keinen Rechendienst, keinen Versanddienstleister und kein Auswertungswerkzeug eines anderen Anbieters ein.

Deine Antworten zu einem Antrag liegen verschlüsselt in der Datenbank. Das fertige Dokument wird bei jedem Abruf neu erzeugt und nirgends abgelegt. Bezahlt wird direkt beim Zahlungsdienstleister (Stripe) — deine Kartennummer oder Kontodaten erreichen unseren Server nicht. Einzelheiten unten unter „Bestellung und Bezahlung".

Verantwortlicher

Full Media Service Sven Goj Mittelsdorfer Weg 4 21709 Himmelpforten Deutschland

E-Mail: info@germanforms.de
Telefon: +49 (0) 157 55 619 713

Wenn du die Seite nur ansiehst

Rufst du diese Seite auf, überträgt dein Browser technisch notwendige Daten, ohne die keine Verbindung zustande käme. Diese Daten werden in einer Protokolldatei gespeichert:

  • deine IP-Adresse
  • Datum und Uhrzeit des Zugriffs
  • die aufgerufene Adresse und die übertragene Datenmenge
  • Meldung, ob der Abruf erfolgreich war
  • die zuvor besuchte Seite, sofern dein Browser sie mitschickt
  • Browser und Betriebssystem in der Fassung, die dein Browser meldet

Zweck: den Betrieb sicherzustellen und Angriffe zu erkennen und abzuwehren. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist ein funktionierender und sicherer Betrieb dieser Seite.

Speicherdauer: Die Protokolldateien werden täglich gewechselt und nach spätestens sieben Tagen gelöscht. Danach bleibt nur eine Kopie für die Betriebsstatistik übrig, in der die IP-Adresse vollständig durch 0.0.0.0 ersetzt ist; sie lässt sich keiner Person mehr zuordnen. Eine Zusammen­führung dieser Daten mit anderen Datenquellen findet nicht statt.

Hosting

Die Seite läuft auf einem Server, den wir selbst betreiben. Das Rechenzentrum stellt die Leaseweb Deutschland GmbH, Kleyerstraße 75–87, 60326 Frankfurt am Main. Der Server steht damit in Deutschland; eine Übermittlung in ein Drittland findet nicht statt.

Dein Konto

Legst du ein Konto an, speichern wir deine E-Mail-Adresse, einen Prüfwert deines Passworts und deine Sprache. Das Passwort selbst speichern wir nicht: Aus dem Prüfwert lässt es sich nicht zurückrechnen. Dazu kommen der Zeitpunkt der Anmeldung, der Zeitpunkt deiner letzten Aktivität und — falls es je dazu kommt — der Zeitpunkt und der Grund einer Sperre. Einen Namen und eine Anschrift speichern wir zum Konto nicht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — ohne diese Daten gibt es kein Konto.

Damit du angemeldet bleibst, setzen wir ein einziges Cookie namens gf_sitzung. Es enthält eine Kennung deines Kontos und eine Unterschrift, mit der wir prüfen, dass sie von uns stammt — keine Angaben über dich, keine Auswertung deines Verhaltens. Es läuft nach 14 Tagen ab und wird beim Abmelden gelöscht. Dieses Cookie ist im Sinne von § 25 Abs. 2 TDDDG unbedingt erforderlich: Ohne es funktioniert die Anmeldung nicht, und die hast du ausdrücklich verlangt. Eine Einwilligung braucht es dafür nicht. Welche Cookies es sonst noch geben kann, steht abschließend im Abschnitt „Werbe-Anzeigen, Partner-Links und Cookies".

Ein zweites Cookie gibt es nur für unseren eigenen Verwaltungsbereich. Es wird ausschließlich gesetzt, wenn wir uns dort anmelden, gilt nur für diesen Bereich und erreicht dich nie.

Schutz vor Missbrauch der Anmeldung: Damit niemand Passwörter durchprobieren kann, zählen wir fehlgeschlagene Anmeldeversuche je E-Mail-Adresse und je IP-Adresse. Gespeichert wird dafür weder die Adresse noch die IP im Klartext, sondern nur ein Prüfwert (kryptografischer Hash mit einem serverseitigen Geheimnis), eine Zählerzahl und der Zeitpunkt. Nach zu vielen Fehlversuchen verzögern oder verweigern wir weitere Versuche für kurze Zeit; eine erfolgreiche Anmeldung löscht den Zähler zur Adresse sofort, spätestens nach 24 Stunden löscht die Datenbank jeden Zähler von selbst. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist der Schutz der Konten — auch deines — vor unbefugtem Zugriff. Dieselbe Zählung schützt den Versand der Passwort-Mail (höchstens drei je Stunde und Adresse) und unseren eigenen Verwaltungsbereich.

Werbe-Anzeigen, Partner-Links und Cookies

Wir schalten Anzeigen auf Meta (Facebook und Instagram), TikTok und Google. Klickst du auf so eine Anzeige, hängt die Plattform an die Adresse Kampagnen-Angaben und eine Klick-Kennung an (Zusätze wie utm_…, fbclid, ttclid oder gclid). Kommst du mit solchen Zusätzen an, fragen wir dich in einem Hinweisfeld, ob wir uns das in einem Cookie merken dürfen. Vor deiner Antwort wird nichts gespeichert. Lehnst du ab, wird kein Werbe-Cookie gesetzt — die Seite funktioniert genauso, und am Preis ändert sich nichts, in keine Richtung.

Stimmst du zu, setzen wir das Cookie gf_kanal. Es enthält die Kampagnen-Angaben aus der Adresse, die Klick-Kennung der Plattform und den Zeitpunkt deines Klicks — keine weiteren Angaben über dich. Es läuft nach 90 Tagen ab; ein neuer Anzeigen-Klick ersetzt den Inhalt („letzter Klick zählt"). Registrierst du dich in dieser Zeit oder kaufst du etwas, speichern wir diese Angaben zum Konto beziehungsweise zur Bestellung und melden das Ereignis von unserem Server aus an die Plattform, von der der Klick kam: die Klick-Kennung, die Art des Ereignisses, beim Kauf den Nettobetrag sowie deine E-Mail-Adresse in Form eines Prüfwerts (SHA-256), wie die Plattformen ihn für die Zuordnung verlangen — nie die Adresse selbst, keine Antworten aus deinem Antrag. So sehen wir, welche Anzeige etwas gebracht hat, und die Plattform kann den Erfolg dem Klick zuordnen. Rechtsgrundlage für Cookie und Meldung ist deine Einwilligung (§ 25 Abs. 1 TDDDG, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO).

Empfänger dieser Meldungen sind Meta Platforms Ireland Ltd. (Irland), TikTok Technology Ltd. (Irland) und Google Ireland Ltd. (Irland). Dabei können Daten in die USA übermittelt werden; Meta und Google sind unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert, im Übrigen stützen die Anbieter die Übermittlung auf EU-Standardvertragsklauseln (Art. 46 DSGVO). Ein Klick-Zähler ganz ohne Personenbezug — nur Tag, Kampagnenname und Anzahl, ohne Cookie, ohne Klick-Kennung, ohne IP-Adresse — läuft unabhängig von deiner Antwort; er sagt nichts über dich und braucht deshalb keine Einwilligung.

Andere Webseiten und Personen können auf GermanForms außerdem mit einem Partner-Link verweisen — einer Adresse mit einem Zusatz wie ?ref=…, der eine Kennung des Partners enthält. Kommst du über so einen Link, fragen wir dich genauso, ob wir uns diese Kennung in einem Cookie merken dürfen — auch hier wird vor deiner Antwort nichts gespeichert.

Stimmst du zu, setzen wir das Cookie gf_partner. Es enthält genau zwei Dinge: die Kennung des Partners und den Zeitpunkt deines Klicks — keine Angaben über dich. Es läuft nach 30 Tagen ab. Kaufst du in dieser Zeit etwas, speichern wir die Partnerkennung und den Klickzeitpunkt zur Bestellung, um den Kauf der Empfehlung des Partners zuordnen zu können — das ist die Grundlage, auf der wir Partner für ihre Empfehlung vergüten können. Der Partner erfährt dabei nichts über dich; er erhält von uns keine Namen, keine Bestelldaten und keine Antworten aus deinem Antrag. Rechtsgrundlage für das Cookie ist deine Einwilligung (§ 25 Abs. 1 TDDDG, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO).

Deine Antworten selbst — je Kategorie ja, nein oder noch nicht gefragt — merken wir uns im Cookie gf_einwilligung, zusammen mit dem Zeitpunkt der Entscheidung. Nur so müssen wir nicht bei jedem Besuch neu fragen; dieses Cookie ist dafür im Sinne von § 25 Abs. 2 TDDDG erforderlich und läuft nach 365 Tagen ab.

Du kannst deine Entscheidungen jederzeit ändern — über „Cookie-Einstellungen" in der Fußzeile, für Werbe- und Partner-Cookie getrennt. Nimmst du eine Einwilligung zurück, wird das jeweilige Cookie sofort gelöscht und es gehen keine weiteren Meldungen an die Plattformen. Eine bereits gespeicherte Zuordnung an einer früheren Bestellung und bereits erfolgte Meldungen bleiben davon unberührt; die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung bis zum Widerruf bleibt bestehen (Art. 7 Abs. 3 DSGVO).

Besucher-Zählung ohne Cookies

Wie viele Menschen die Seite besuchen, zählen wir mit einem eigenen Werkzeug auf unserem eigenen Server — ohne Cookies, ohne gespeicherte IP-Adressen und ohne Profile. Gespeichert werden nur Tageszahlen: aufgerufene Seite (ohne persönliche Kennungen in der Adresse), Sprache, die verweisende Webseite (nur der Name der Domain), das Land und die Geräteklasse (Handy oder Rechner). Das Land ermitteln wir aus der IP-Adresse gegen eine lokale Datenbank (DB-IP, db-ip.com, Lizenz CC BY 4.0) — die Adresse wird dafür nur im Arbeitsspeicher nachgeschlagen und nirgends gespeichert.

Um Mehrfachaufrufe derselben Person am selben Tag nur einmal als Besucher zu zählen, bilden wir aus IP-Adresse, Browserkennung und einem täglich wechselnden geheimen Wert einen Prüfwert. Er lässt sich nicht auf dich zurückrechnen, erlaubt keine Wiedererkennung über den Tag hinaus und wird spätestens nach 24 Stunden gelöscht. Verweildauer, Scrolltiefe oder einzelne Besuchswege erfassen wir bewusst nicht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist zu wissen, wie viele Menschen die Seite nutzen und über welche Wege sie kommen. An niemanden werden diese Zahlen weitergegeben.

Deine Antworten im Antrag

Der Kern dieses Angebots ist eine Fragestrecke: Du beantwortest in deiner Sprache Fragen, die dem amtlichen Vordruck entsprechen, und bekommst daraus das deutsche Formular mit deinen Angaben. Diese Antworten speichern wir, damit du zwischendurch aufhören und später weitermachen kannst. Je nachdem, welchen Antrag du ausfüllst und wie du antwortest, können darunter sein:

  • Name, Geburtsdatum, Geburtsort, Geschlecht, Anschrift, Telefonnummer
  • Staatsangehörigkeit, Datum des Zuzugs nach Deutschland, Daueraufenthaltsrecht
  • steuerliche Identifikationsnummer, Kindergeldnummer, Sozialversicherungs- oder Kenn-Nummer
  • IBAN, BIC, Name der Bank und der kontoführenden Person
  • Familienstand und das Verhältnis zu den Kindern
  • wer sonst noch in deinem Haushalt lebt und wo sich deine Kinder regelmäßig aufhalten — der Antrag auf Kinderzuschlag fragt beides
  • ob du zur Miete oder im Eigenheim wohnst, seit wann, wie das Warmwasser erzeugt wird und welche Belege zu den Wohnkosten du beilegst
  • ob euer Vermögen über den im Vordruck genannten Beträgen liegt und, falls ja, welche Vermögenswerte es gibt — einschließlich Schenkungen und Übertragungen
  • ob und warum ein Kind keinen oder wenig Unterhalt oder Unterhaltsvorschuss erhält — dazu gehören auch Angaben über den anderen Elternteil, etwa dass er nicht zahlen kann, dass seine Adresse unbekannt ist oder dass die Vaterschaft noch nicht festgestellt ist
  • beim BAföG-Antrag: deine Ausbildung samt lückenlosem schulischem und beruflichem Werdegang, deine Kranken- und Pflegeversicherung, dein Vermögen samt Schulden — und die Einkommensverhältnisse deiner Eltern und gegebenenfalls deines Ehegatten, einschließlich Renten, Steuern und weiterer Kinder, soweit du sie miterfasst
  • Angaben zu Erwerbstätigkeit, Ausbildung, Arbeitgeber und Beschäftigung im Ausland
  • Einkommen, Renten, Einnahmen aus Vermietung und Kapitalvermögen, Steuern, Sozialversicherungsbeiträge und Sozialleistungen
  • Gesundheitsangaben — dazu der eigene Abschnitt weiter unten

Zweck ist ausschließlich, daraus das Dokument zu erzeugen, das du bestellt hast. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Das ist der Vertrag zwischen dir und uns. Wir werten deine Antworten nicht aus, bilden kein Profil und geben sie an niemanden weiter.

Wie sie gespeichert sind: Deine Antworten liegen mit AES-256-GCM verschlüsselt in der Datenbank. Wer die Datenbank in die Hand bekäme, ohne auch den Schlüssel zu haben, sähe nur unlesbare Zeichen. Im Klartext steht daneben nur, was für die Übersicht in deinem Konto nötig ist: die Zahl der Kinder und wie weit du gekommen bist.

Angaben über andere Menschen

Amtliche Vordrucke fragen nicht nur nach dir. Beim Kindergeld sind das je nach Fall deine Kinder, deine Partnerin oder dein Partner, der Ehepartner eines volljährigen Kindes und unter Umständen eine weitere Person, zu der deine Kinder in einem Verhältnis stehen. Beim Kinderzuschlag kommen dazu die weiteren Personen in deinem Haushalt, eine zweite antragstellende Person und — wenn ein Kind keinen oder wenig Unterhalt bekommt — der andere Elternteil dieses Kindes. Beim BAföG sind es vor allem deine Eltern und gegebenenfalls dein Ehegatte: Ihre Einkommenserklärungen kannst du miterfassen, wenn du die Angaben kennst — unterschreiben und verantworten muss jede Person ihre Erklärung selbst, und das Informationsblatt aus der Belehrung ist genau dafür gedacht. Diese Angaben trägst du ein, weil der Vordruck sie verlangt. Wir erheben sie nicht bei den betroffenen Personen selbst, wir treten mit ihnen nicht in Kontakt und wir verwenden ihre Daten für nichts anderes als für das Dokument, das daraus entsteht. Sie werden genauso verschlüsselt gespeichert und genauso gelöscht wie deine eigenen.

Gesundheitsangaben und andere besonders geschützte Daten

Einzelne Vordrucke fragen nach Angaben, die die Datenschutz-Grundverordnung besonders schützt: Gesundheitsdaten sind eine besondere Kategorie personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO. Beim Kindergeld betrifft das die Blätter, die es nur für ein volljähriges Kind mit Behinderung gibt. Dort geht es um:

  • ob bei dem Kind eine Behinderung vorliegt und wann sie eingetreten ist
  • den Grad der Behinderung, das Merkzeichen „H“ im Schwerbehindertenausweis, eine Einstufung in Pflegegrad 4 oder 5, eine volle Erwerbsminderung
  • welche Nachweise du beilegst — Feststellungsbescheid, Schwerbehindertenausweis, ärztliches Gutachten oder Attest — und, falls du keinen vorlegen kannst, warum nicht
  • ob das Kind in einer vollstationären Einrichtung, einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung oder einer Tagesförderstätte lebt, in welcher, seit wann und aus welchem Grund
  • ob ein behinderungsbedingter Mehrbedarf besteht, welcher Art und in welcher Höhe

Dazu kommt in den Anlagen für Fälle mit Auslandsbezug die Frage, ob eine Arbeit vorübergehend wegen Krankheit, Mutterschaft oder eines Arbeitsunfalls unterbrochen wurde — der Vordruck stellt sie über dich und über eine weitere Person.

Beim Kinderzuschlag fragt der Vordruck außerdem — ausdrücklich freiwillig — nach einem Mehrbedarf, etwa wegen Schwangerschaft, Schwerbehinderung, Erwerbsunfähigkeit oder kostenaufwändiger Ernährung, und bei einer Schwangerschaft nach dem voraussichtlichen Entbindungstermin. Diese Angaben machst du nur, wenn du möchtest, dass ein Mehrbedarf berücksichtigt wird; lässt du sie weg, liegt bei uns auch nichts davon.

Beim BAföG kann die Einkommenserklärung (Formblatt 03) einen Freibetrag wegen einer anerkannten Behinderung und einen Pflege-Pauschbetrag beantragen — das kann Gesundheitsangaben über die erklärende Person oder über Dritte bedeuten. Auch hier gilt: Diese Kästchen füllst du nur aus, wenn ein solcher Freibetrag beantragt werden soll.

Woher diese Fragen kommen: Sie stehen so im amtlichen Vordruck. Wir denken uns keine dazu und lassen keine weg. Gestellt werden sie dir nur, wenn der Vordruck sie in deinem Fall stellt — bei einem Antrag ohne diesen Hintergrund tauchen sie gar nicht erst auf, und dann liegt bei uns auch nichts davon.

Was damit geschieht: Deine Eingaben landen in den dafür vorgesehenen Feldern des Vordrucks und sonst nirgends. Wir werten sie nicht aus, wir leiten aus ihnen nichts ab, und wir geben sie an niemanden weiter — auch nicht an die Behörde: Das fertige Dokument bekommst du, und du schickst es selbst ab. Wie alle anderen Antworten liegen sie verschlüsselt und sind in unserem Verwaltungsbereich nicht zu sehen.

Das fertige Dokument

Der ausgefüllte Vordruck wird bei jedem Abruf neu erzeugt und nirgends als Datei abgelegt — weder auf unserem Server noch in einem Zwischenspeicher. Er entsteht im Arbeitsspeicher, geht an dich und ist danach wieder weg. Das ist Absicht: Eine Datei auf der Festplatte wäre ein zweiter Ort mit Klartext, während deine Antworten in der Datenbank verschlüsselt liegen. Auch dein Browser und jeder Server auf dem Weg werden angewiesen, das Dokument nicht zwischenzuspeichern.

Hast du das Papierpaket bestellt, wird derselbe Vordruck bei uns einmal erzeugt und ausgedruckt, um ihn dir zuzuschicken. Dieser Abruf wird protokolliert.

Zum Dokument gehört ein formloses Anschreiben mit der Anschrift der zuständigen Behörde. Um sie zu ermitteln, fragt unser Server die öffentliche Dienststellensuche der Bundesagentur für Arbeit ab. Übermittelt wird dabei ausschließlich die Postleitzahl aus deiner Anschrift — ohne deinen Namen, ohne deine IP-Adresse und ohne irgendeine Kennung; die Anfrage geht von unserem Server aus, nicht von deinem Gerät. Die gefundene Postanschrift der Behörde merken wir uns je Postleitzahl, damit dieselbe Frage nicht immer wieder gestellt werden muss. Lässt sich die zuständige Stelle nicht eindeutig bestimmen, bleibt die Anschrift im Anschreiben frei, und du trägst sie selbst ein. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag).

Bestellung und Bezahlung

Zu einer Bestellung speichern wir die Bestellnummer, das gewählte Produkt, den Preis, den Stand der Bearbeitung, die Sprache und die Zeitpunkte — bestellt, gedruckt, versendet, widerrufen. Beim Download kommt der Zeitpunkt hinzu, zu dem du der sofortigen Bereitstellung zugestimmt hast; das verlangt § 356 Abs. 5 BGB, und im Streitfall müssen wir es belegen können. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Außerdem speichern wir zur Bestellung die Rechnungsanschrift — Name, Straße, Postleitzahl, Ort und gegebenenfalls das Land —, die du beim Kauf angibst. Sie ist mit deinen Angaben aus dem Antrag vorbelegt, du kannst sie vor dem Kauf ändern. Sie erscheint auf deiner Rechnung und bleibt an der Bestellung gespeichert, damit ein einmal ausgestellter Beleg sich nicht nachträglich ändert. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag) und Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit den handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungspflichten für Buchungsbelege.

Bist du mit deiner Einwilligung über einen Partner-Link gekommen, speichern wir zur Bestellung außerdem die Partnerkennung und den Zeitpunkt deines Klicks; bist du mit deiner Einwilligung über eine Anzeige gekommen, die Kampagnen-Angaben und die Klick-Kennung — siehe den Abschnitt „Werbe-Anzeigen, Partner-Links und Cookies".

Widerruf über die Online-Funktion: In deinem Konto kannst du unter „Vertrag widerrufen“ einen Vertrag online widerrufen. Dabei speichern wir den Namen, den du angibst, die gewählte Bestellung beziehungsweise deine Beschreibung des Vertrags und den Zeitpunkt des Eingangs, und wir schicken dir eine Eingangsbestätigung an deine E-Mail-Adresse. Das verlangt § 356a BGB; ohne diese Angaben lässt sich ein Widerruf keinem Vertrag zuordnen. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Abwicklung deines Widerrufs) und Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (gesetzliche Pflichten aus dem Widerrufsrecht).

Bezahlt wird direkt beim Zahlungsdienstleister. Deine Kartennummer, dein Bank- oder dein Konto gibst du auf der Bezahlseite des jeweiligen Dienstleisters ein — diese Daten erreichen unseren Server zu keinem Zeitpunkt. Wir speichern zur Bestellung nur die Bestätigung der Zahlung und die Vorgangsnummer des Dienstleisters. Der Inhalt deines Antrags geht nie an einen Zahlungsdienstleister. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — ohne Bezahlung kein Kauf.

Stripe (Kartenzahlung, Klarna und weitere dort angebotene Zahlarten): Anbieter ist Stripe Payments Europe, Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Dublin, Irland. Stripe erhält von uns die Bestellnummer, den Betrag, die Produktbezeichnung und deine E-Mail-Adresse (für das Vorausfüllen der Bezahlseite und die Zahlungsbestätigung von Stripe). Stripe kann Daten an die Muttergesellschaft Stripe, Inc. in den USA übermitteln; Stripe ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung von Stripe (stripe.com/de/privacy).

Wenn du uns schreibst, und wenn wir dir schreiben

Seit dem 27. August 2026 läuft unser Mailserver auf demselben Server wie diese Seite. Annahme, Versand, Postfächer und Spamfilter liegen bei uns; es ist kein Google, kein Versanddienstleister und kein anderer Anbieter beteiligt, an den wir Post oder Adressen weitergeben würden.

Schreibst du uns eine E-Mail, verarbeiten wir deine Angaben, um deine Anfrage zu beantworten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, bei einer Anfrage zu einem Vertrag Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Wir löschen die Nachricht, sobald sie erledigt ist und keine Aufbewahrungspflicht entgegensteht.

Der Spamfilter ist die eine Stelle, an der etwas nach draußen geht. Damit eingehende Post nicht ungeprüft im Postfach landet, fragt unser Filter öffentliche Sperrlisten ab, ob die absendende Adresse dort verzeichnet ist, und vergleicht Prüfsummen von Nachrichtenteilen mit den Servern des Rspamd-Projekts. Übertragen werden dabei die IP-Adresse des absendenden Servers und diese Prüfsummen, nicht der Inhalt deiner Nachricht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist die Abwehr von Spam und Betrugsversuchen.

Schicken wir dir eine E-Mail, halten wir fest, an welche Adresse sie ging, mit welchem Betreff, in welcher Sprache, zu welcher Bestellung und ob die Zustellung gelungen ist. Bei einem Produkt, das per Mail ausgeliefert wird, ist „die Mail kam nie an“ der häufigste Streitfall; ohne dieses Protokoll steht Aussage gegen Aussage. Ein ausgefüllter Antrag geht nie als Anhang heraus — dafür gibt es den Weg über dein Konto.

Hinweise zu eigenen ähnlichen Angeboten: Hast du bei uns ein Konto angelegt und etwas gekauft, können wir dir an die dabei angegebene E-Mail-Adresse gelegentlich Hinweise zu eigenen ähnlichen Angeboten schicken — zum Beispiel eine Erinnerung, wenn ein Folgeantrag ansteht. Darauf weisen wir bereits bei der Registrierung hin. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Direktwerbung an Bestandskunden als berechtigtes Interesse, Erwägungsgrund 47); wettbewerbsrechtlich stützt sich der Versand auf § 7 Abs. 3 UWG — deshalb gibt es dafür kein Einwilligungs-Kästchen, sondern ein jederzeitiges Widerspruchsrecht (Art. 21 Abs. 2 DSGVO): über den Abmelde-Link in jeder solchen E-Mail (auch als „Abbestellen“-Knopf deines Mailprogramms) oder über den Schalter in den Konto-Einstellungen, ohne dass dafür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen. Widersprichst du, speichern wir den Zeitpunkt deines Widerspruchs am Konto — das ist nötig, damit er dauerhaft beachtet wird — und du bekommst nur noch E-Mails zu deinem Konto und deinen Bestellungen. Den Zeitpunkt einer solchen Erinnerung berechnen wir allein aus dem Datum deiner Bestellung — einen Bescheid der Behörde kennen wir nicht. Die Erinnerung kann einen persönlichen, einmaligen Gutscheincode enthalten; dazu speichern wir den Code, den Rabatt und die Gültigkeit zu deinem Konto und, wenn du ihn einlöst, den Zeitpunkt der Einlösung an der Bestellung.

Erinnerungen und Hinweise mit deiner Einwilligung: Bei der Registrierung kannst du zusätzlich ein freiwilliges, nie vorausgewähltes Kästchen setzen (oder den Schalter in den Konto-Einstellungen einschalten), wenn du per E-Mail an angefangene Anträge erinnert und auf Angebote hingewiesen werden möchtest — solche E-Mails bekommst du dann auch, wenn du noch nichts gekauft hast. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG). Wir speichern am Konto, wann du eingewilligt hast und welche Fassung des Kästchentexts dabei galt — das ist nötig, um die Einwilligung nachweisen zu können. Du kannst sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, auf denselben Wegen wie den Widerspruch oben; die Rechtmäßigkeit der bis dahin geschickten E-Mails bleibt davon unberührt (Art. 7 Abs. 3 DSGVO). Ohne Kästchen ändert sich nichts — die Registrierung funktioniert genauso. Ob ein Antrag als „angefangen" gilt, lesen wir am gespeicherten Bearbeitungsstand deines Antrags ab (ob Antworten vorliegen und wann sie zuletzt geändert wurden) — nicht an den Antworten selbst; eine solche Erinnerung verschicken wir je angefangenem Antrag höchstens einmal.

Benachrichtigung zu einer vorgemerkten Antragsart: In der Antragsauswahl kannst du dich für eine Antragsart vormerken, die es bei uns noch nicht gibt. Wir speichern dann an deinem Konto, welche Antragsart das ist und wann du dich vorgemerkt hast, und schicken dir einmalig eine E-Mail, sobald du sie bei uns ausfüllen kannst. Das ist eine von dir angeforderte Servicenachricht, keine Werbung; Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Durchführung deiner Anfrage). Du kannst die Vormerkung jederzeit an derselben Stelle wieder aufheben — dann wird sie gelöscht und es kommt keine E-Mail.

Die Protokolle des Mailservers, in denen Absender, Empfänger und die IP-Adresse des einliefernden Servers stehen, werden wöchentlich gewechselt und nach rund fünf Wochen gelöscht.

Wenn du einen Übersetzungsfehler meldest

In deinem Konto kannst du uns Fehler in unseren Übersetzungen melden (Betatester-Programm). Wir speichern dazu deine Meldung (Freitext, die Stelle, die Sprache), die Zuordnung zu deinem Konto, den Zeitpunkt und unsere Entscheidung. Belohnen wir eine Meldung, legen wir einen einmaligen, personengebundenen Gutscheincode an und schicken ihn dir per E-Mail. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (unser Interesse an richtigen Texten) und für das Dankeschön Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Einlösung der Auslobung). Bitte schreib keine Angaben aus deinem Antrag in die Meldung — für die Meldung brauchen wir sie nicht. Meldungen bewahren wir auf, solange dein Konto besteht; mit der Konto-Löschung werden sie gelöscht.

Wer bei uns Zugriff hat

Auf die Daten kann nur der Verantwortliche selbst zugreifen. Dafür gibt es einen eigenen, mit Passwort geschützten Verwaltungsbereich. Was dort zu sehen ist, ist bewusst begrenzt:

  • Deine Antworten stehen dort nicht. Weder Name noch steuerliche Identifikationsnummer noch IBAN noch Gesundheitsangaben — obwohl sie technisch abrufbar wären. Sichtbar sind nur deine E-Mail-Adresse, die Art des Antrags, die Zahl der Kinder, der Fortschritt und die Zeitpunkte.
  • Eine Ausnahme gibt es: das Papierpaket. Um es zu drucken, muss der Vordruck geöffnet werden, und darauf stehen deine Angaben. Dieser Abruf wird protokolliert.
  • „In dein Konto hineingehen“ und dort weiterarbeiten ist nicht möglich. Diese Möglichkeit ist absichtlich nicht gebaut.

Weitergabe an andere

Wir geben deine Daten nicht weiter — mit zwei Ausnahmen, die du selbst steuerst: Nur wenn du über eine unserer Anzeigen gekommen bist und in das Werbe-Cookie eingewilligt hast, melden wir der jeweiligen Werbeplattform eine Registrierung oder einen Kauf (welche Angaben genau, steht im Abschnitt „Werbe-Anzeigen, Partner-Links und Cookies"). Und wenn du etwas kaufst, läuft die Bezahlung über den von dir gewählten Zahlungsdienstleister (Stripe) — siehe „Bestellung und Bezahlung", bei Stripe auch mit möglicher Übermittlung in die USA. Darüber hinaus gibt es keinen Auftragsverarbeiter, der Daten in unserem Namen verarbeitet, und keinen Analysedienst. Das Rechenzentrum stellt die Räume, den Strom und die Leitung; der Server, die Software und die Daten darauf sind unsere.

Auch an die Behörde geben wir nichts weiter. Wir treten nicht als Bevollmächtigte auf und reichen nichts für dich ein. Du bekommst das Dokument, unterschreibst es und schickst es selbst ab.

Keine automatische Entscheidung über dich

Es findet keine automatisierte Entscheidung im Einzelfall und kein Profiling im Sinne von Art. 22 DSGVO statt. Die Fragestrecke prüft ausschließlich, ob du überall etwas eingetragen hast und ob deine Angaben in die Felder des Vordrucks passen. Sie beurteilt nicht, ob dir eine Leistung zusteht — darüber entscheidet allein die zuständige Behörde.

Wie lange wir was aufbewahren

  • Zugriffsprotokolle: höchstens sieben Tage, danach nur noch ohne IP-Adresse.
  • Protokolle des Mailservers: rund fünf Wochen.
  • Cookies: gf_einwilligung 365 Tage, gf_kanal 90 Tage, gf_partner 30 Tage, gf_sitzung 14 Tage — Widerruf oder Abmelden löscht sie sofort.
  • Besucher-Zählung: der Tages-Prüfwert höchstens 24 Stunden; die Tageszahlen selbst enthalten keinen Personenbezug und werden unbegrenzt aufbewahrt.
  • Antworten zu einem Antrag: solange dein Konto besteht. Einen Entwurf, für den nicht bezahlt wurde, kannst du in deinem Konto jederzeit selbst löschen; er ist dann sofort weg.
  • Bestellungen und Rechnungsangaben: solange die gesetzlichen Aufbewahrungspflichten des Handels- und Steuerrechts es verlangen. Ein bezahlter Antrag lässt sich deshalb nicht löschen, solange ein Widerruf noch abgewickelt werden könnte.

Dein Konto löschen: Das geht jederzeit selbst, in deinem Konto unter „Einstellungen“. Aus Sicherheitsgründen musst du dafür dein Passwort eingeben. Dabei werden alle deine Antworten zu allen Anträgen gelöscht und alle angemeldeten Geräte abgemeldet. Was zu einer Rechnung gehört, müssen wir aus steuerrechtlichen Gründen aufbewahren — es lässt sich danach aber keinem Konto mehr zuordnen, mit dem man sich anmelden könnte. Du kannst uns natürlich auch an die oben genannte Adresse schreiben.

Deine Rechte

Du hast uns gegenüber jederzeit das Recht auf

  • Auskunft über die zu dir gespeicherten Daten (Art. 15 DSGVO)
  • Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO)
  • Löschung (Art. 17 DSGVO)
  • Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
  • Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
  • Widerspruch gegen eine Verarbeitung, die auf ein berechtigtes Interesse gestützt ist (Art. 21 DSGVO)

Eine Anfrage genügt formlos an die oben genannte E-Mail-Adresse. Außerdem kannst du dich bei einer Aufsichtsbehörde beschweren. Für uns zuständig ist die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen, Prinzenstraße 5, 30159 Hannover.

Verschlüsselung

Die Verbindung zu dieser Seite ist durchgehend mit TLS verschlüsselt. Du erkennst das am Schlosssymbol in deinem Browser und an der Adresse, die mit https:// beginnt. Deine Antworten sind zusätzlich im Ruhezustand verschlüsselt, also auch dann, wenn gerade niemand mit ihnen arbeitet.